Unser Bürgermeisterkanditat: Christian Siebinger

Warum will ich Bürgermeister werden?

Als Bürgermeisterkandidat trete ich an, weil ich der Überzeugung bin, dass unsere Gemeinde klare Ziele, mutige Entscheidungen, Eigeninitiative und ehrliche Kommunikation braucht.

Was bekommen die Bürger, wenn sie mich wählen?

Ich bin nicht nur jemand, der mit Zahlen jongliert und daraus etwas auf die Beine stellt – ich packe auch selbst mit an. Meine beruflichen Erfahrungen in den Bereichen Projektentwicklung, Kommunikation, Führung und Konfliktlösung habe ich in jedem Tätigkeitsfeld auch praktisch umgesetzt. Ich rede nicht nur, ich handle – und zwar nicht vom Schreibtisch aus, sondern an der Basis, dort wo echte Lösungen entstehen. Um konkret zu sein: Ich werde persönlich die Bauleitung bei Projekten wie Kläranlage in Kösfeld, KiGa Neubau etc. übernehmen. Dies erspart uns allen Kosten und Ärger.

„Unser Kapital soll in Meeder bleiben – Zukunft aus eigener Kraft“

Ich möchte unsere Gemeinde finanziell besser aufstellen. Ein wichtiger Baustein dafür ist die „Gründung einer Bürgerstiftung“ – von Bürgern, für Bürger.

In den ersten Jahren soll die Stiftung durch Spenden einen soliden Kapitalstock aufbauen. Anschließend kann sie sich durch kluge Investitionen und passives Einkommen selbst tragen. So schaffen wir eine nachhaltige Unterstützung für wichtige Projekte in unserer Gemeinde – ohne die Gemeindekasse zusätzlich zu belasten. Geplant ist auch ein „Stiftungsgebäude“: ein offener Ort für alle – ob Seniorinnen und Senioren, Jugendliche oder unsere Vereine. Ein Haus der Begegnung, das den Zusammenhalt in Meeder stärkt. Entscheiden, was mit dem Geld passiert, sollen Menschen aus der Gemeinde Meeder: Vereinsvorstände und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mit Herz und Verstand mitgestalten. Die Gemeinde kann sich dadurch stärker auf ihre Pflichtaufgaben konzentrieren – und wir alle profitieren von mehr Miteinander, mehr Beteiligung und mehr Möglichkeiten. Verantwortung werde ich in der Gründungs- und Aufbauphase dieser Stiftung übernehmen – aber leben werden wir sie gemeinsam.

„Projekt Kläranlage Kösfeld – ein Weckruf für unsere Gemeinde“

Wenn ich als Unternehmer eines gelernt habe, dann das: Zeit, Kosten und Qualität stehen immer in einem empfindlichen Gleichgewicht. Wird einer dieser Faktoren vernachlässigt, gerät das ganze Projekt aus dem Takt. Beim Projekt Kläranlage Kösfeld wurde durch zu langes Zögern und Planerwechsel der Faktor Zeit stark reduziert – gleichzeitig stiegen die Qualitätsansprüche. Die Folge: explodierende Kosten, die alle Bürger unnötig belasten mussten. Natürlich haben auch die Corona-Pandemie und der Ukrainekrieg ihren Anteil daran – doch aus meiner Sicht ist dieser deutlich geringer als oft dargestellt. Was ich anders machen würde? Klarere und schnellere Entscheidungen, weniger Nichtöffentlichkeit, mehr Eigenverantwortung durch meinen Beruf als Dipl.-Bauingenieur (FH) – und vor allem eine andere Kommunikation. Offen, ehrlich und transparent gegenüber allen Beteiligten.

Brücken bauen: „Gemeinderat ohne Fraktionsbrille“

In den letzten Jahren haben sich erfreulicherweise alle Fraktionen im Gemeinderat angenähert. Des Öfteren wurden einstimmige Beschlüsse gefasst und in einigen Fällen herrschte ein echtes Miteinander. Dennoch würde ich unter meiner Führung die Fraktionsbrille komplett ablegen und noch stärker darauf achten, die individuellen Stärken jedes Gemeinderatsmitglieds, zum Wohle der Gemeinde, zu nutzen. Besonders hervorheben möchte ich die gute Zusammenarbeit mit den Freien Wählern, deren Unterstützung ich ausdrücklich wertschätze und mich herzlich dafür bedanken möchte.

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse und freue mich über Ihre Stimme. Christian Siebinger Ihr Bürgermeisterkandidat/Kreistagskandidat für Meeder